Animals in Balance - Praxis für Bioresonanz und energetische Hundeosteopathie 
 Bioresonanz Therapie und Hundeosteopathie

Gesunder Darm - Gesundes Tier

"Das Immunsystem sitzt im Darm". 

Vielleicht hast du diesen Spruch schon einmal gehört? Unsere Tiere entwickeln zunehmend Zivilisationskrankheiten wie wir Menschen. Egal ob Juckreiz, Allergie, Unverträglichkeit, Durchfall oder Atemwegserkrankungen. Neben Strahlenbelastungen habe ich in meiner Praxis oft als Ursache einen Darm in Dysbalance gefunden. Schauen wir uns daher mal den Darm genauer an. Es gibt den Dünndarm, der in erster Linie zuständig ist für die Aufnahme der Nährstoffe ins Blut. Der Dickdarm ist zuständig für die Aufnahme von Wasser und Elektrolyten sowie der Eindickung zu Kot. Ist dies gestört kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Juckreiz
  • Pfoten knabbern
  • Analdrüsenprobleme
  • einseitige, matschige Ohren
  • Hauterkrankungen
  • stumpfes Fell
  • Antriebslosigkeit
  • IBD (entzündliche Darmerkrankungen)
  • Futtermittelunverträglichkeiten
  • Autoimmunerkrankungen
  • Entgiftungsstörungen u,v,m.


Wie komme ich nun darauf, dass ein ungesunder Darm ursächlich sein kann für viele Krankheitssymptome. Natürlich wieder durch meine eigene Geschichte und Erkenntnisse aus meiner Praxis und der Bioresonanz. Denn immer mehr Menschen suchen verzweifelt nach Hilfe, wenn der Tierarzt nicht mehr weiter weiß oder der Verdacht einer Futtermittelunverträglichkeit oder Allergie besteht. 

Wie kommt es zu Darmstörungen?

Zunächst bekommt ja das junge Tier, wenn es geboren wird während der Geburt die Darmflora des Muttertieres. Das ist in der Regel bei allen Säugetieren gleich. Außer bei einem Kaiserschnitt. Dann ist es wichtig, dass die Darmflora mittels entsprechender Präparate aufgebaut wird. Hat die Mutterhündin schon eine gestörte Darmflora, gibt sie dies an ihr Junges weiter. Die Darmflora besteht aus vielen verschiedenen Darmbakterien, die für eine gesunde Verdauung sorgen. Aber auch das Futter spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Gerade beim Thema Hundefutter gibt es sehr viel zu beachten. So füttern die meisten heutzutage Trocken- oder Nassfutter aus einem Tierhandel. Ein weiterer Teil barft und wiederum andere kochen selbst für ihr Tier. 



Was ist nun das Beste für mein Tier?

Ich habe vor einigen Jahren in einem Geschäft für Hundefutter gearbeitet und wurde dies ständig gefragt. Was ist das beste Futter für mein Tier? Was habe ich darauf geantwortet? Es gibt kein bestes Futter. Warum? Weil jeder Hund anders ist. Aber das hilft ja nun nicht weiter. Was ich aber sagen kann ist, und das gilt für alle Futtermittel, dass man darauf achten sollte, dass es:

  • eine offene Deklaration hat (es steht nicht nur Fleisch oder Erzeugnisse, sondern welches Fleisch wie Muskelfleisch, Schlund etc. oder welche Pflanzenteile genau verarbeitet wurden).
  • keine Farb-oder Konservierungsstoffe enthält
  • möglichst eine Proteinquelle
  • wenn möglich Zutaten aus biologischen Anbau, sowie Fleisch aus Freilandhaltung
  • dein Tier nach dem Fressen nicht aufstößt oder Blähungen bekommt


Außerdem hat sich leider bei den Barfern eingebrannt, dass ein Futter nur dann gut ist, wenn der Kot sehr wenig ist. Dies hat leider keine Aussage über die Qualität des Futters, sondern nur, dass es zu wenig Ballaststoffe enthält. Denn Ballaststoffe aus z.B. Obst oder Gemüse sind essentiell für die Ernährung der guten Darmbakterien. Dabei spielt es keine Rolle ob man Trocken- oder Nassfutter füttert oder barft. Bei Pferden wird oft diskutiert, ob man Hafer füttern soll.


Eine weitere wichtige Rolle spielt noch die Darmschleimhaut. Diese ist dafür zuständig, Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen und ins Blut abzugeben, damit das Blut die Zellen damit versorgen kann. Nun kommt es immer häufig auch zu Störungen der Darmschleimhaut und als Folge zu "Löchern" im Darm. Das sogenannte Leaky Gut Syndrom  oder "durchlässiger Darm". Dabei gelangen neben Nährstoffen auch größere, grobere Stoffe wie unverdaute Nahrung, Giftstoffe und Bakterien durch die Löcher der Darmschleimhaut ins Blut. Das führt dazu, dass diese Stoffe häufig "bekämpft" werden als körperfremd und somit die Grundlage für sämtliche Allergien gelegt wird. 

Mögliche Ursachen:

  • Entzündungen: chronische Entzündungen im Darm
  • ungesunde Ernährung
  • Medikamente
  • Stress

 Etwa 70-80% aller Immunzellen befinden sich im Darm. Auch das Lymphsystem ist dabei wichtig, weil es die Darmzotten des Dünndarms durchzieht und die Information über Krankheitserreger oder Fremdstoffe an das Immunsystem weiterleitet.   



Was kann ich also tun, um die Gesundheit des Darms wieder herzustellen?


  • Ernährungsumstellung (verwende hochwertiges Futter, das leicht verdaulich ist) ohne künstliche Zusätze
  • Vermeidung von Allergenen: Identifiziere und vermeide Lebensmittel, die Allergien auslösen könnten, um weitere Entzündungen zu vermeiden (zur Austestung empfehle ich daher die Bioresonanz)
  • Omega 3-Fettsäuren Lachöl, Krillöl, Algenöl, Leinöl und Hanföl sind gute Quellen. Die haben Entzündungshemmende Eigenschaften
  • natürliche Heilmittel: Vitalpilze, Heilkräuter, Nahrungsergänzungsmittel können die Regeneration fördern
  • Probiotika und Präbiotika: sie unterstützen die guten Darmbakterien und helfen das Gleichgewicht wieder herzustellen 
  • Stressreduktion: Achte auf ein ruhiges Umfeld und regelmäßige Bewegung. Stress kann das Immunsystem schwächen
  • Normalgewicht: Achte auf das Normalgewicht deines Tieres
  • zum Eindicken des Kots: Flohsamenschalen oder Futterkohle
  • Reizende Substanzen binden: Zeolith, Bentonit, Heilerde
  • Schleimhaut schützen: Heilmoor, Ulmenrinde (Slippery Elm), Leinsamenschleim


Fazit:

Ein gesunder Darm ist essentiell für die Gesundheit deines Tieres. Ist er in Dysbalance kann das schwerwiegende Folgen haben. Daher ist es wichtig die Symptome frühzeitig zu erkennen. 



Bist du unsicher, ob auch dein Tier an Leaky Gut leidet oder die Darmflora nicht mehr passt? Dann kontaktiere mich gern und wir schauen, wie ich auch deinem Tier helfen kann.


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